...so kann man es heute in der NWZ-online lesen, bzw. ein Video sehen.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten, bzw. dem Abriss der Broweleit-Häusern, ist auch die Kunstaktion des Vereins Probierwerk beendet.
Letztes Jahr zu Ostern hatte ich dazu ein paar Fotos, siehe oben unter Broweleit-Häuser, hier veröffentlicht. 18 Künstler hatten sich damals farbenfroh an den Fassaden der Ruinen ausgelassen. Die Mieter Lukas und Julia Krieg unter uns und der junge Mann über unserer Wohnung haben maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses Ruinen-Projekt als Vorbildcharakter für andere leerstehende Gebäude zu werten ist und als Streetart-Kunstwerke an den
Fassaden in unserer Stadt zu sehen sind, wie auch die Brücken in Oldenburg.
Unterwegs gesammelte Eindrücke finden hier ihren Platz. Ob das nun Häkeleien sind, oder Schuhe im Himmel, Malereien oder sonstige Kunstwerke am Bau. Ich liebe es unsere Umgebung wach wahr zu nehmen. Viel zu selten hatte ich meine Kamera dabei. Das wird nun anders. Klein und fein passt meine Digi in die Manteltasche oder Rucksack und ist nun mein ständiger Begleiter.
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Montag, 14. Januar 2013
Sonntag, 15. April 2012
StreetArtVideo - Wobereithäuser Oldenburg
Im Rahmen einer öffentlichen Kunstaktion mit Künstler und Künstlerinnen der StreetArtGruppe Probierwerk wurde dieses Video im Internetfernsehen der NWZ TV gezeigt.
Die Broweleit-Häuser wurden über Ostern total super verschönert.
Wer die Künstler-innen mit einer Spende für Material unterstützen möchte kann dies hier tun:
Die Bankdaten des neu gegründeten Vereins lauten:
Kontoinhaber: Probierwerk Oldenburg e.V.
Kontonummer: 90481631
BLZ: 280 501 00 (Landessparkasse zu Oldenburg)
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Waffenplatz
Samstag, 7. April 2012
StreetArtVideos mit Julia und Lukas Krieg und Renke
Durch die diesjährige Osteraktion "Broweleithäuser" von der ich in der NWZ las, machte ich mich am Gründonnerstagabend noch auf den Weg um die tristen Hauswände zu fotografieren. Und bei den Recherchen stieß ich auf diese Videos. Julia und Lukas Krieg wohnen mit uns in einem Haus und von daher sind sie für mich keine Fremden, sondern auch sehr angenehme "Hausgenossen"! Hier drei Videos, die auf YouTube im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden.
Verbote und Strafen sind der übliche Weg, um Häuserecken vor hingeschmierten Namenskürzeln (Tags) zu schützen. Helfen tut dies jedoch wenig.
Einen besseren Weg will der Präventionsrat Oldenburg nun mit der Graffiti-Werkstatt des Pädagogen Lukas Krieg gehen. Mit der Schaffung von legalen Räumen zum Sprayen sollen die unliebsamen Tags bekämpft werden.
Das Projekt erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit: „Die Sprayer kommen sogar aus Cloppenburg und Bremen, um hier legal zu sprayen“, so Krieg.
„Die Jugendlichen wollen Spuren hinterlassen und ihren Namen verbreiten“, erklärt der Pädagoge. Wenn man ihnen öffentlichen Raum zum Sprayen gebe, würden nicht nur die Tags seltener werden. „Mit mehr Zeit werden die Bilder auch qualitativ hochwertiger“, so Krieg, der in seiner Jugend selbst sprayte.
Sein größter Wunsch ist eine 200 Meter lange Open Air Galerie zwischen dem Horst-Janssen-Museum und dem Hauptbahnhof. Sponsoren und internationale Sprayerteams stünden schon für ein Kunst-Event bereit. Nur die Erlaubnis von Stadt, Bund und Bahn – denen die Flächen gehören – fehle noch.
„Neben dieser Hall-of-Fame für die Profis brauchen wir aber auch dezentrale Flächen für Jugendliche zum ausprobieren“, so Krieg.
So könne Oldenburg sogar zu einem großen Mitspieler der Street-Art-Szene werden.
Für den eingeschlagenen Weg werde die Oldenburger Sprayer-Szene bereits jetzt beneidet, so Jan Greve, seit 2004 aktiver Sprayer. „Wir können allerdings nicht versprechen, dass illegales Sprayen durch die Maßnahmen aufhört – aber wir können präventiv dagegen arbeiten.“
OLDENBURG - Freiräume schaffen und Platz zum ausprobieren geben – ohne
Gegenforderungen. Beim Thema Graffiti hört man solche Aussagen selten. In der
Diskussionsrunde des Präventionsrates Oldenburg bei Famila in Wechloy war dies
jedoch allgemeiner Konsens.
Verbote und Strafen sind der übliche Weg, um Häuserecken vor hingeschmierten Namenskürzeln (Tags) zu schützen. Helfen tut dies jedoch wenig.
Einen besseren Weg will der Präventionsrat Oldenburg nun mit der Graffiti-Werkstatt des Pädagogen Lukas Krieg gehen. Mit der Schaffung von legalen Räumen zum Sprayen sollen die unliebsamen Tags bekämpft werden.
Das Projekt erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit: „Die Sprayer kommen sogar aus Cloppenburg und Bremen, um hier legal zu sprayen“, so Krieg.
„Die Jugendlichen wollen Spuren hinterlassen und ihren Namen verbreiten“, erklärt der Pädagoge. Wenn man ihnen öffentlichen Raum zum Sprayen gebe, würden nicht nur die Tags seltener werden. „Mit mehr Zeit werden die Bilder auch qualitativ hochwertiger“, so Krieg, der in seiner Jugend selbst sprayte.
Sein größter Wunsch ist eine 200 Meter lange Open Air Galerie zwischen dem Horst-Janssen-Museum und dem Hauptbahnhof. Sponsoren und internationale Sprayerteams stünden schon für ein Kunst-Event bereit. Nur die Erlaubnis von Stadt, Bund und Bahn – denen die Flächen gehören – fehle noch.
„Neben dieser Hall-of-Fame für die Profis brauchen wir aber auch dezentrale Flächen für Jugendliche zum ausprobieren“, so Krieg.
Für den eingeschlagenen Weg werde die Oldenburger Sprayer-Szene bereits jetzt beneidet, so Jan Greve, seit 2004 aktiver Sprayer. „Wir können allerdings nicht versprechen, dass illegales Sprayen durch die Maßnahmen aufhört – aber wir können präventiv dagegen arbeiten.“
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